L.O. Volleys e.V.

LO VOLLEYS zurück zur DM – Wer braucht schon die Euros

17. 11. 15
geschrieben von: Nils

Nach der langen Spielpause standen die Zeichen gut. So konnten sich die Volleys bereits eine Woche vor dem Stelldichein in Crimmitschau spielfähig melden und der „Nils aus‘m Vorstand“, von Nahtoderfahrungen geplagt, investierte, die an diesem Wochenende eingesparte Fahrt in die Landeshauptstadt, direkt zu Motivationsschüben in einen edlen Mischfond aus nordisch herber Traditionsmarke und nachhaltigem Elektrolyte-Spender aus heimischen Gefilden.

Um auf der Aktienwelle weiter zu schwimmen und möglichst gute Rendite zu erzielen, setzten die sechs Kursteilnehmer um den „Centurio“ zunächst aggressiv auf Dachfonds. Dass dies aber gegen die soliden Kursverläufe des Euros nicht das Mittel zur Wahl war, zeigte sich schnell und bei 1:8 konnte man den ersten Einsatz bereits abschreiben. Auch als die Kurspolitik nun in flachere Verläufe angepasst wurde, konnten die zu Beginn erlittenen Verluste zunächst nicht wieder reguliert werden. (16:25)

Mit dem „Pinselschwinger“ auf Mitte kam neues Kapital. Der „Centurio“, der im Laufe der Partie seine Laufbahn Revue passieren und das Feld schlussendlich als Gefreiter zurückließ, kurbelte über die Außen die Geschäfte an. Das Konzept konnte die Anleger überzeugen und prompte Kursgewinne (6:2) stellten sich ein. Die Spekulanten der Gegenseite wurden zusehends nervöser. So konnte das Plus über den Satz weitestgehend transportiert werden. Reinvestments blieben aus und so gelang es der heimischen Staatsbank durch gewiefte Staatsanleihen auch diesen Abschnitt für sich zu verbuchen (24:26).

Die Möglichkeiten wurden geprüft, der Centurio briefte den Schlachtplan und so blieb der „Nils aus‘m Vorstand“ vorerst auf der Bank bei „Keule“, um den Etat zu prüfen und die längst fällige Steuererklärung zu frisieren. „Heinz the Man“ legte nun von Dia an – Zielausrichtung Mittelstand stärken und Ergebniskonsolidierung. Die heimische Lobby erfreute sich jedoch weiterhin an den positiven Tendenzen der jüngsten Vergangenheit und kippte knappe Entscheidungen stets zu Gunsten der Hausbank. Die Limbacher Anleger fühlten sich immer mehr geprellt, bei 10:19 auch nicht verwunderlich. Doch nun sollten sich die Entbehrungen bezahlt machen. Der Konjunkturaufschwung kam. Beim 23:23 stand die schwarze Null. Doch symptomatisch für diesen Tag, der Heim-K1 hielt und wir verschenkten eine Danke-Ball Spendengala und schon war die Punkte-Börse geschlossen.

Ein glattes 0:3 gilt es nun zu verarbeiten und bereits kommenden Sonntag am 19.11. in Lichtenstein wieder anzugreifen. Im Rahmen dieser Berichterstattung darf ich dann auch bereits auf die nächste Titelstory „Vom Artist formerly known as Zuspielfee zum „Modellathlet““ hinweisen.