L.O. Volleys e.V.

5 Punkte aus den letzten 3 Spielen - die LO Volleys haben alles getan, um oben zu bleiben.

17. 04. 02
geschrieben von: Nils

L.O.V gegen SSV und Derbyclash gegen „The call him Nicklas!“

Spielbericht zum letzten Heimspiel der Saison am 25.03.2017 in der Großsporthalle zu Limbach!

Die L.O. Volleys luden zum letzten Spieltag in der Großsporthalle. Die Gäste waren der SSV aus Lichtenstein und unsere langjährigen Derbygegner aus Röhrsdorf.

 

Der SSV durfte sich zuerst mit den Volleys messen. Limbach war gefordert, denn man spielte für Limbach sehr untypisch, gegen den Abstieg! So war jeder weitere Punkt auf Habenseite unfassbar wichtig! Entsprechend motivated ging man ins Spiel. Leider musste man auf wichtige Stützen verzichten. Thomas „The Bauleiter“ Bürger hatte sich einen Urlaub in Südamerika verdient und Holger „Schleichkatze“ Beyer musste sich um die frisch geborene neue Generation der L.O. Volleys kümmern! Herzlichen Glückwunsch von uns allen!

So kam es zu einer Aufstellung, welche es in dieser Form schon lange nicht mehr gab! Lars „The lefthanded Pinselschwinger“ Rau spielte die zweite Mitte. Der Rest wie gewohnt, „Keule“ (alle wissen wer gemeint ist!) beobachtete das Geschehen von der Kommandobrücke aus. Die Volleys begannen sehr gut! Das Element Aufschlag funktionierte hervorragend und man erspielte sich die Satzführung. Der SSV hielt aber sehr gut mit und der Satz bot einen spannenden Verlauf. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzten. Dann ein Schockmoment als plötzlich Dirk „(Mittel)-Dachbalken“ Müller durch das Feld humpelte. Niemand konnte sich erklären was passiert war. Später erzählte Er uns, dass er umknickte, als er nach seinem monströsen Jumpserve zum Landeanflug aus 1,17m Sprunghöhe ansetzte. Ein herber Verlust für das Team der Volleys. Der Chef persönlich kam nun aufs Feld um die Dinge zu richten. Der Spielverlauf blieb spannend mit dem besseren Ende für die Volleys. Nils, (der aus’m Vorstand) beendete den ersten Satz mit einem sehr sehenswerten Leger in das Feld der Lichtensteiner. Die „TS Zuspielfee“ hatte den Ball exzellent vorbereitet. Sie sagte nach dem Spiel: „Das ich habe schon gesehen! Da war so viel Platz, dass man dachte, der SSV sei schon vom Feld gegangen!“ Folglich 25:22 und 1:0 für die Limbacher.

Leider war man nur noch zu sechst und die Aufstellung der Limbacher musste für den zweiten Satz leicht angepasst werden. „Centurio“ Schuhknecht kehrte auf die Mitte zurück, die „Keule“ spielte dort wo sie hingehört! Aufgrund des Ausfalls des Schiffs-Zimmermans und dem Bewusstsein, dass hier drei Punkte drin waren, verloren die Volleys den Faden und verfielen in alte Muster. Diagnose: „Angst vorm Gewinnen“! Es lief nichts so recht zusammen bei den Volleys. Die Lichtensteiner nutzten dies eiskalt und holten sich den zweiten Satz mit 25:15 und damit den verdienten Ausgleich zum 1:1.

Der zweite Satz wurde bei den Limbachern in die Kategorie „Ist so nie passiert!“ oder „Kann uns keiner beweisen!“ einsortiert und man startete das System einmal neu. Mit den zahlreicher werdenden Fans im Rücken und dem Motto „Unsere Halle! Unser Spiel! Unsere drei Punkte!“ begann der dritte Satz. Viel Kampf und Leidenschaft auf beiden Seiten! Jedes Element im Spiel der Limbacher funktionierte gut! Besonders die Annahme der beiden Außen Kevin „The YoungGun“ Preis und „The Good Old Keule“ waren auf hohem Niveau. So hatte die „TS Zuspielfee“ alle Möglichkeiten und setzte seine Angreifer sehr gekonnt in Szene. Ein sehr starker und spannender Satz mit tollen Aktionen auf beiden Seiten ging mit 27:25 knapp an die L.O. Volleys. Es stand nun 2:1 für die Volleys welche nun endlich mal wieder punkteten!

Mit der Gewissheit an diesem Spieltag punktetechnisch nicht leer auszugehen spielte es sich deutlich leichter auf Seiten der Limbacher. Der SSV konnte dem Druck nicht standhalten und zeigte nicht mehr die Gegenwehr der ersten Sätze. Der „Raue Lars“ konnte sich mit seiner linken Klebe über Mitte gut durchsetzten. „Price Preis“ hat angenommen als hätte er das damals vor 29 Jahren zusammen mit dem Jens gelernt. Letzterer setzte seine über 100kg Schwungmasse gnadenlos in Punkte um! Dem SSV fehlte jedes Mittel die „Keule“ zu bändigen! Es vielen Sätze wie „Da hat wohl jemand die Käfigtür offen gelassen!“ Am Ende dieses Feuerwerks stand ein 25:17 Satzerfolg zu buche.

Nach Sätzen hieß es nun 3:1 für die L.O. Volleys und es stellte sich unfassbare Erleichterung und Freude über die drei Punkte ein! Die Limbacher waren zurück und heiß auf das zweite Spiel!

Im zweiten Spiel kam es wieder mal zum weltbekannten und beliebten Derby zwischen den L.O. Volleys und den Recken um Dieter Höppner aus Röhrsdorf. Die erste historische belegbare Begegnung dieser beiden Teams soll im Jahre 1648 stattgefunden haben! Experten gehen aber von einem weit früheren ersten Aufeinandertreffen aus! Man vermutet daher, dass sich schlichtweg niemand getraut hat von diesen Schlachten zu berichten! Die Röhrsdorfer reisten mit voller Kapelle an, die Volleys waren nur noch sechs und natürlich gezeichnet vom Kampf gegen Lichtenstein.

Ausreden sollten das natürlich keine sein! Der erste Satz begann spannend! Kein Team hat sich entscheidend absetzten können! Die Röhrsdorfer Stiefel passten aber offenbar nicht so gut wie sonst. Aufgrund der Begegnung auf Augenhöhe endete der erste Satz mit 25:23 und einem 1:0 für den TSV aus Röhrsdorf. In der Satzpause hatten die Limbacher das neuerlich angepasste Spielsystem des TSV analysiert! Ideen zum „Knacken“ dieses waren schnell gefunden.

Leider waren diese aber nur schwer umsetzbar. Der zweite Satz verlief sehr ähnlich dem aus dem ersten Spiel. Limbach hatte zwar die passenden Lösungen, scheiterte aber wiedermal an sich selbst. Außerdem entwickelte sich das Spiel mehr und mehr zu einem Match: L.O. Volleys gegen Nicklas Mund. Wo wir dann auch beim neuen Spielsystem von Röhrsdorf wären. Annahme, Zuspiel (egal wie weit oder hoch, Hauptsache in die Nähe von Mister Mund), anschließend Punkt Röhrsdorf. Hinzu kommt die teils überragende Feldabwehr des TSV. Folgerichtig hieß es im zweiten 25:16 und 2:0 für Röhrsdorf.

Bei den Volleys stellte sich Ernüchterung ein. Leider war man etwas ratlos. Man hatte Röhrsdorf eben bis auf Einen im Griff! Im dritten Satz wurden alle Kraftreserven und Motivation zusammengekratzt! Der TSV wähnte sich vermutlich schon daheme auf der Couch beim Sportschaukucken. Der TSV ließ etwas nach und Limbach kam endlich besser ins Spiel! Limbach war anzumerken das man hier die Chance witterte etwas mitzunehmen! Elemente wie Block wurden besser, die Annahme war nach wie vor stark! Der Satz war geprägt von Aktionen der Außenspieler. Auch über die Hinterfeldposition 1 konnten Akzente gesetzt werden. Beim Nicklas lief auch nicht mehr alles nach Plan und Limbach setzte sich mit 26:24 im dritten Satz durch und verkürzte auf 1:2! Jetzt war man sich sicher, dass auch hier Punkte möglich waren!

Im vierten Satz erinnerte Dieter „Seine Eminenz“ Höppner (die gleichen Experten von denen ich weiter oben schrieb, vermuten das dieser maßgeblichen Anteil an der Erfindung des Volleyballs hat!), daran das hier noch nix gewonnen ist! Demensprechend zog der TSV die Zügel nochmal an. Nahezu jede Annahme (und ja, auch der Balzer ist nicht ganz schlecht …) auf Seiten Röhrsdorfs erreichte ihr Ziel Zuspieler. Danach das gewohnte Schema, Pass auf Mund, anschließend hart diagonal, harter Lop Richtung 1 oder 5, kurzer Leger oder einfach mal über den Block ins Feld der L.O. Volleys. Aber auch die Röhrsdorfer Lebensversicherung hat noch Luft nach oben … Bälle Longline sollte im Training geübt werden! Kurz um, die Volleys am Ende ihrer Kräfte mussten sich im vierten Satz mit 19:25 dem TSV geschlagen geben!

Röhrsdorf gewinnt dank eines an diesem Tag sehr guten Nicklas Mund mit 3:1 gegen die Volleys aus Limbach.

Unterm Strich haben die Zuschauer zwei tolle Spiele auf gutem Bezirksliganiveau gesehen! Limbach holt drei wichtige Punkte im Abstiegskampf und bringt sich in eine gute Ausgangsposition für das letzte entscheidende Spiel in Chemnitz am 01.04.

Bis dahin!

Euer Nils!

Abstiegskrimi in Chemnitz!

Spielbericht zum letzten Punktspiel der Saison am 01.04.2017 in Chemnitz!

Der CPSV lud zum letzten Spieltag der Bezirksliga Chemnitz. Die Euros aus Crimmitschau und die L.O. Volleys aus Limbach reisten nach Chemnitz in die Forststraße.

Den ersten Tanz miteinander wagten die Chemnitzer und die Euros. Erstere hatten sichtlich Startschwierigkeiten und mussten die ersten beiden Sätze klar an Crimmitschau abgeben. Nach der deutlichen Führung glaubten die sechs Euros wohl an einen einfachen 3:0 Sieg. Die Euros gaben die Zügel aus der Hand und ließen den CPSV ins Spiel kommen. Als Konsequenz holten sich die Chemnitzer den dritten Satz und verkürzten auf 1:2. Die Euros, wollten sie um die Meisterschaft noch mitreden, brauchten hier drei Punkte. Also ließen sie schlussendlich keine Luft ran und holten sich den vierten Satz zum 3:1 Sieg! Am Ende sehr verdient wenn auch unspektakulär.

Die Volleys aus Limbach mussten ihrerseits ebenfalls punkten wollten sie ihr eigenes Ziel Klassenerhalt festmachen! Als erste Idee stellte man sich wie im beim Heimspielsieg gegen Lichtenstein auf. Der erste Satz verlief recht parallel. Die Chemnitzer nahmen viel Energie aus ihrem ersten Spiel mit ins Zweite. Die Limbacher hatten das Nachsehen und mussten sich mit 22:25 geschlagen geben. Es folgte eine kleine Umstellung in der Startaufstellung und Jens kam ins Spiel. Leider brachte dies anfänglich nicht den gewünschten Erfolg. Vor allem die sehr guten Aufschläge der Chemnitzer sorgten für Probleme in der Hintermannschaft der Volleys. So musste man auch den zweiten Satz mit 17:25 an den CPSV abgeben. Die Volleys hatten nun Gewissheit! „Jetzt müsste es mal losgehen wenn wir punkten wollen!“ Die Startaufstellung wurde noch einmal leicht angepasst. Dies zeigte die gewünschte Wirkung! Die Annahme der Limbacher verbesserte sich schlagartig sodass der K1 deutlich konsequenter ausgeführt wurde! Die Sätze drei und vier waren von den Außen geprägt, auch die Mitten konnten bessere Aktionen zeigen. Wenn es eng wurde konnten auch über Hinterfeld eins gute Bälle geschlagen werden. Einzig die Elemente Block und Aufschlag waren nicht zufriedenstellend. Aber durch viel Kampf, Leidenschaft und Zusammenhalt Aller konnte man dies ausgleichen. So ging Satz drei und vier mit 25:20 und 25:16 nach Limbach. Chemnitz war sichtlich gezeichnet vom Spieltag und der Gewissheit das Platz sieben nicht mehr erreichbar war. Die L.O. Volleys ließen nicht mehr locker und holten sich auch den Tie-Break mit 15:7 und siegten mit 3:2. Der siebte und damit erste Nichtabstiegsplatz war damit in trockenen Tüchern!

Limbach hat Alles getan um den Abstieg zu vermeiden, jetzt kommt es drauf an, was in den oberen Ligen noch passiert. Wir hoffen daher auf keine großen Überraschungen!

Also verabschieden wir uns erst einmal und freuen uns auf die neue Saison in der Bezirksliga Chemnitz!

Grüße

Euer Nils!